Kamin Glossar

Anzündphase
Die Anzündphase bezeichnet den Beginn des Brennvorganges. Den Zeitpunkt also, wenn die Brennkammertüre ein wenig geöffnet und damit der Brennvorgang gestartet wird. Bevor Sie die Tür fest verschließen, sollte ein Zeitraum von mindestens 10-20 Minuten vergehen.

Aschenbehälter
Mit diesem “Fach” ist es möglich die anfallende Asche bequem, einfach und sauber aufzufangen und zu entsorgen.

Backfach
Diese tolle Erfindung ist für die Warmhaltung der verschiedensten Speisen, sowie die Zubereitung von Kuchen, Brot oder Plätzchen gedacht. Außerdem kann man hiermit ideal seinen Kaffee oder Tee warmhalten.

Brennkammer
Durch die Brennkammer verbreitet sich das Feuer und verteilt seine Wärme.

Bodenplatte
Um den Boden vor herausfallender Glut und somit vor dem Verbrennen zu schützen ist es unbedingt notwendig den Kaminofen auf eine unbrennbare Unterlage zu montieren. Hier ist es aber absolut unumgänglich, dass Sie sich von ihrem Fachhändler bzw. Ihrem Schornfegermeister darüber informieren lassen, welche regionalen Richtlinien gelten.

Dämmstoff
Mit den verschiedensten, patentierten Dämmstoffen wird die Verbrennungstemperatur in der Brennkammer beeinflusst. Außerdem wird hiermit eine, auch bei geringer Leistung, saubere Verbrennung ermöglicht.

Drehplatte
Die Drehplatte, ein Zubehörartikel für die meisten Kaminöfen, dient dazu die Wärme ihres Ofens in eine von ihnen selbst gewünschte Richtung zu lenken. I.d.R kann der Kaminofen hiermit bis zu 360° gedreht werden.

Drehstutzen
Der Drehstutzen sorgt dafür dass sich der Kaminofen frei auf der Drehplatte bewegen lässt. Wichtig da sich der Schornstein nicht drehen lässt.

Fundament
Das Fundament wird angebracht, wenn kein Holzfach gewünscht wird. Es befindet sich im unteren Teil des Kaminofens.

Gitterrost
Beim Gitterrost, vereinfacht auch Rost genannt, handelt es sich um eine Vorrichtung durch die die Asche in den Aschenbehälter fallen kann.

Gusseisen
I.d.R. wird die Kaminofentür aus diesem formbeständigen und große Temperaturschwankungen überstehenden Metall gefertigt. Durch seine Eigenschaften ist das Material hervorragend für diesen Verwendungszweck geeignet.

Holzfach
Mittels des Holzfaches lässt sich das von Ihnen gekaufte oder selbst hergestellte Brennholz bequem unter ihrem Ofen aufbewahren.

Konvektionsofen
Ein Konvektionsofen sorgt für eine rasche Verteilung der Wärme, da er eine Kombination aus der kalten Luft vom Boden mit der selbst erwärmten Luft verwendet.

P-Prüfzeichen
Das so genannte P-Prüfzeichen, bescheinigt dem Kaminofen das er exakt nach vorgegebenen Qualitätskriterien getestet wurde. Es wird vom bekannten Materialprüfungsinsititut in Schweden vergeben. Außerdem bedeutet es, dass der Kaminofen sehr hohe Umweltanforderungen erfüllt und über reine Verbrennungswerte verfügt. Darüber hinaus dient es als Qualitätsgarant für einen niedrigen bzw. hohen Wirkungsgrad.

Primärluft
Die so genannte Primärluft wird dem Ofen unterhalb der Glut zu geführt um eine effektive Verbrennung des Brennmaterials zu gewährleisten.

Scheibenspülung
Hierbei handelt es sich um eine geniale Vorrichtung die vorgewärmte Luft über das Kaminofenglas leitet und somit die Rußbildung an der Scheibe minimiert.

Sekundärluft
Die so genannte Sekundärluft wird dem Ofen über halb der Glut zugeführt um eine effektive Verbrennung des Holzes zu gewährleisten.

Stutzen
Als Stutzen wird der Übergang zwischen Schornstein und Ofen bezeichnet.

Strahlungsofen
Ein Strahlungsofen verteilt die Wärme sehr langsam aber gleichmäßig.

Speckstein
Der Speckstein ist eine Gesteinsart die wegen ihrer leichten und einfachen Bearbeitung sehr oft für die Gestaltung von Kaminöfen verwendet wird. Das weiche Material ist ein perfekter Wärmespeicher und damit für den Einsatzweck als Kaminofen geeignet.

Speicherofen
Ein Speicherofen gibt im Gegensatz zum Konvektionsofen seine Wärme langsam aber stetig ab.

Wirkungsgrad
Je höher der Wirkungsgrad in Prozent, desto besser verwandelt der Kaminofen das Brennmaterial, i.d.R. Holz, in Energie. Er beschreibt also sozusagen das Verhältnis von zugeführter und abgegebener Energie.

Verbrennungsluftstutzen, extern:
Ein externer Verbrennungluftstutzen ist dann notwendig, wenn der Kaminofen von außen zugeführte Luft benötigt um einen korrekten Brennvorgang zu gewährleisten. Da bei Neubauten, i.d.R. aufgrund der Energieeffizenz dafür gesorgt wird, dass sie über eine hohe Dichtigkeit verfügen, ist der Verbrennungsluftstutzen hier eine notwendige Anschaffung.