Kaminanschluß – aber richtig!

Der Schornsteinfeger als Freund und Helfer

An welcher Stelle soll man den Schornstein anschließen? Informationen dieser Art erwirbt man am besten im Gespräch mit dem örtlichen Schornsteinfeger. Dieser weiß, welche Art Schornstein den gegenwärtigen Bestimmungen entspricht. Er kann einen Schornstein auf eine Eignung überprüfen; hilft mit Hinweisen, wie man den Schornstein richtig aufstellt. Auch wissen Schornsteinfeger, wie man Kamine aufstellt und langfristig betreibt. Und was das Wichtigste ist: Genau dies sind die richtigen Personen für die Genehmigung, die hier notwendig ist.

„Bauart 1“ und “Bauart 2“

Ideale Voraussetzungen für die Inbetriebnahme eines Schornsteins ist en freier Schornsteinzug. Hier wird kein anderes Heizgerät angeschlossen. Der Querschnitt eines Schornsteinzuges ist größer als 15 mal 15 Zentimeter, in seiner Höhe entspricht er mehr als 4,50 m. Ein zu großer Querschnitt kann hier problematisch sein. Abgase sind nicht heiß genug, als dass sie in solchen Fällen entsprechend nach oben ziehen könnten. Hier handelt es sich um einen sogenannten “begehbaren Schornstein“. Kamine dieser Art bedürfen einer Sanierung; diese ist jedoch immer noch günstiger als eine völlige Neuinstallation, die aus Fertigteilen montiert werden (welche aus Edelstahl oder Formsteinen bestehen). Man darf auch gleichzeitig eeinen Heizofen wie auch einen Schornstein betreiben; beide zusammen dürfen jedoch nicht mehr an Abgasen erzeugen, als für einen Schornstein gesetzlich vorgesehen sind. Auch darf der Kamin dann nicht als offen betrieben werden. Deshalb sind Kamine so ausgerüstet, dass sie mit einer Feder im Türscharnier selbst schließen. Dies bezeichnet man mit dem Fachbegriff: “Bauart 1“ bei Kaminen. “Bauart 2“ heißt es, wenn die Tür nicht automatisch schließt; es ist daher wichtig für den Kunden, vorher zu überprüfen, dass beide “Bauarten“ in dem gewünschten Kamin bereits eingegliedert sind.

Die Wahl zum Besseren

Wie schließt man aber nun einen Kamin an? Produkte, die von einer besseren Qualität sind, erlauben es, dass man die Anschlüsse entweder hinten oder oben montiert. Generell jedoch wird aus Fachkreisen eine Besorgnis darüber geäußert, die Schornsteine hnten anzuschließen. Die Abgase werden mit einem geringeren Druck gezogen. Auch wird – rein optisch – eine solche Art Anschluß (weil mit Knierohr) langfristen in den wenigsten Fällen nur Gefallen finden. Einen Kamin jedoch von oben anzuschließen, wirkt wie eine Universallösung. Hier kann eine genaue Anpassung (des Rohrs) vorgenommen werden; auch zusätzliche Wärme wird noch abgegeben!

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